Nach belastenden Lebensereignissen werden häufig im Alltag intensive Gefühle (Angst, Traurigkeit, Ärger) erlebt und häufig fehlen den Betroffenen geeignete Strategien im Umgang mit diesen. So kann es immer wieder zu Situationen mit gefühlter Ohnmacht und Kontrollverlust kommen, z.B. destruktiven Handlungsweisen (selbstverletzendes Verhalten, vermehrter Alkoholkonsum etc.), sozialem Rückzug und Impulsivität. Der Umgang mit den eigenen Gefühlen und die Anwendung nützlicher Strategien kann jedoch erlernt werden. In dem Workshop wird ein transdiagnostisches Behandlungskonzept vorgestellt, das auf die Verbesserung von Emotionsregulationsfähigkeiten abzielt: Das Gruppentherapieprogramm „Skills-Training der Affektregulation – ein kultursensibler Ansatz: STARK“.
Ziel des zweiteiligen Workshops ist es, zum einen für die Thematik der Emotionsregulation zu sensibilisieren und zum anderen Einblicke in die Durchführung des Programms zu erhalten und Ideen für einen eigenen Einsatz zu entwickeln. Hierfür sollen theoretische Grundlagen vermittelt werden, wie auch praktische Übungen erprobt werden. Das Manual ist für das Gruppensetting konzipiert.
Inhalte
Zielgruppe
psychosoziale Fachkräfte, die in ihrem Berufsalltag Möglichkeiten haben, das STARK-Programm durchzuführen (im Einzel- oder Gruppensetting).