In einem zunehmend politisierten Umfeld, in dem Haft und Migration immer mehr miteinander verknüpft werden, möchten die Veranstaltenden Fachkräften und Interessierten aus den Bereichen Justizvollzugsanstalten (JVA), Aidshilfen, Migrantinnen- und Migranten-Organisationen sowie allen Interessierten eine Plattform bieten, um HIV-, HEP- und STI-Prävention für migrantische Inhaftierte weiterzuentwickeln. Das Seminar bietet die Möglichkeit, praxisorientierte und kultursensible Präventionsansätze zu erarbeiten, die speziell auf die Bedürfnisse von Inhaftierten mit Migrationsgeschichte und Geflüchteten zugeschnitten sind.
Das Seminar richtet sich an Aidshilfepersonal, Beratende in Haft, Mitarbeitende von Justizvollzugsanstalten (JVA), Vertretende von Migrantinnen- und Migranten-Organisationen sowie alle, die sich für die Themen Haft und Migration interessieren – insbesondere in Zeiten zunehmender politischer Autorität und verschärfter gesetzlicher Regelungen.
Das Seminar bietet Teilnehmenden die Gelegenheit, innovative Präventionsansätze zu entwickeln. Durch die Teilnahme wird ein wesentlicher Beitrag dazu geleistet, die notwendige Gesundheitsversorgung und Prävention für migrantische Inhaftierte sicherzustellen. Angesichts politischer Verschärfungen und zunehmender staatlicher Autorität ist eine verstärkte Zusammenarbeit unerlässlich, um den gesundheitlichen Herausforderungen im Justizvollzug wirksam zu begegnen.