Das Projekt hat zum Ziel, Wissen über Diskriminierung auf Basis von Rassismus, Behinderung (Ableismus) und Geschlecht (Sexismus, Queerfeindlichkeit) in der Gesundheitsversorgung zu vermitteln und zu aktualisieren. Das Projekt möchte Mitarbeitende im Gesundheitswesen untereinander, aber auch mit Patientinnen und Patienten und Expertinnen und Experten in den Austausch bringen und vor allem Erfahrungswissen von Personen mit Diskriminierungserfahrungen im Kontext Gesundheitsversorgung mit Expertinnen und Experten und wissenschaftlichem Wissen in den Austausch bringen.
Übergeordnetes Ziel ist die demokratische Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an dem Entwurf einer diskriminierungssensiblen Gesundheitsversorgung. Möglichkeiten zum Abbau von Diskriminierung auf verschiedenen Ebenen werden gemeinsam zusammengetragen und diskutiert. Das Projekt zeichnet sich außerdem durch eine intersektionale Perspektive aus, die verschiedene Formen der Diskriminierung zusammendenkt und Mehrfachdiskriminierung in den komplexen Lebensrealitäten der Menschen sichtbar macht.
Das Projekt wird in der Förderlinie „Zukunftsdiskurse“ aus Mitteln des Programms „zukunft.niedersachsen“ seitens des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur finanziert. Es dient der Wissenschaftskommunikation und richtet sich vor allem an die breite interessierte Öffentlichkeit, an Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiten, die studieren, in Ausbildung sind oder selbst zu den Themen forschen. Die Laufzeit des Projekts: November 2025 – Januar 2027.