CARE untersucht Rassismuserfahrungen Schwarzer Menschen im Gesundheitswesen Hamburgs, um förderliche und hinderliche Faktoren für eine gerechte gesundheitliche Versorgung zu identifizieren. Ziel ist es, Strukturen im Gesundheitswesen fairer, diskriminierungsfreier und inklusiver zu gestalten.
Die Studie verwendet einen Community-Based Participatory Approach (CBPA), der die aktive Einbeziehung von Community-Forschenden und Stakeholdern vorsieht. Dies gewährleistet eine zielgruppenorientierte und kontextuell relevante Forschung, die auf die Bedürfnisse Schwarzer Patientinnen und Patienten sowie der im Gesundheitswesen tätigen Akteurinnen und Akteuren in Hamburg ausgerichtet ist. Im Rahmen der Studie werden Fokusgruppendiskussionen mit verschiedenen Zielgruppen durchgeführt, um unterschiedliche Perspektiven auf Rassismuserfahrungen im Gesundheitswesen zu erfassen.
Durch die Kombination von wissenschaftlicher Expertise und der aktiven Beteiligung der betroffenen Community strebt CARE an, praxisnahe Empfehlungen für eine rassismuskritische Gesundheitsversorgung zu entwickeln und so einen Beitrag zur Förderung von Gerechtigkeit und Gleichbehandlung im Gesundheitswesen zu leisten.
Das Forschungsprojekt ist eine Kooperation zwischen dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) und wurde von Januar bis Dezember 2025 von der Hamburger Sozialbehörde gefördert.