Webanalyse / Datenerfassung

Wir möchten diese Website fortlaufend verbessern. Dazu wird um Ihre Einwilligung in die statistische Erfassung von Nutzungsinformationen gebeten. Die Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden.

Welcher Dienst wird eingesetzt?

Matomo

Zu welchem Zweck wird der Dienst eingesetzt?

Erfassung von Kennzahlen zur Webanalyse, um das Angebot zu verbessern.

Welche Daten werden erfasst?

  • IP-Adresse (wird umgehend anonymisiert)

  • Gerätetyp, Gerätemarke, Gerätemodell

  • Betriebssystem-Version

  • Browser/Browser-Engines und Browser-Plugins

  • aufgerufene URLs

  • die Website, von der auf die aufgerufene Seite gelangt wurde (Referrer-Site)

  • Verweildauer

  • heruntergeladene PDFs

  • eingegebene Suchbegriffe.

Die IP-Adresse wird nicht vollständig gespeichert, die letzten beiden Oktette werden zum frühestmöglichen Zeitpunkt weggelassen/verfremdet (Beispiel: 181.153.xxx.xxx).

Es werden keine Cookies auf dem Endgerät gespeichert. Wird eine Einwilligung für die Datenerfassung nicht erteilt, erfolgt ein Opt-Out-Cookie auf dem Endgerät, welcher dafür sorgt, dass keine Daten erfasst werden.

Wie lange werden die Daten gespeichert?

Die anonymisierte IP-Adresse wird für 90 Tage gespeichert und danach gelöscht.

Auf welcher Rechtsgrundlage werden die Daten erfasst?

Die Rechtsgrundlage für die Erfassung der Daten ist die Einwilligung der Nutzenden nach Art. 6 Abs. 1 lit. a der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die Einwilligung kann auf der Datenschutzseite jederzeit widerrufen werden. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt davon unberührt.

Wo werden die Daten verarbeitet?

Matomo wird lokal auf den Servern des technischen Dienstleisters in Deutschland betrieben (Auftragsverarbeiter).

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden sich in den Datenschutzhinweisen.

Verena K. Thiem, Claudia Kiessling & Sandra Sülzenbrück

Zugehörigkeit und mentale Gesundheit im Studium

Eine qualitative Studie zu Studierenden mit Migrationshintergrund

Schwerpunktthemen: Inklusion, Migrationshintergrund, Psychische Gesundheit

Hintergrund
Studierende mit Migrationshintergrund berichten häufiger über ein geringeres Zugehörigkeitsgefühl („Sense of Belonging“), verbunden mit höherem Stress und erhöhter Abbruchneigung. Trotz dieser Relevanz liegen im deutschsprachigen Raum bislang kaum qualitative Untersuchungen zu diesem Thema vor. Ziel der Studie war es, das subjektive Zugehörigkeitserleben von Studierenden mit Migrationshintergrund zu rekonstruieren und dessen Bedeutung für die mentale Gesundheit zu analysieren.

Methodik
Die Untersuchung folgte einem qualitativ-explorativen, Community-basierten Design. An einer Hochschule für angewandte Wissenschaften im Ruhrgebiet wurden 28 Peer-Interviews mit Studierenden mit Migrationshintergrund geführt. Die Auswertung erfolgte mittels strukturierender qualitativer Inhaltsanalyse nach Kuckartz, theoretisch gerahmt durch die Social-Identity-Theorie (Social-Cure-Ansatz), den „Social-Determinants-of-Health“-Ansatz und das „Study-Demands-Resources“-Modell.

Ergebnisse
Zugehörigkeit erwies sich als zentrale Ressource für psychische Gesundheit. Fehlende Zugehörigkeit war mit emotionaler Erschöpfung, Demotivation und psychosomatischen Symptomen assoziiert, während erlebte Zugehörigkeit als Puffer- und Aktivierungsfaktor wirkte. Hochschulische Kommunikationskultur, soziale Dynamiken unter Studierenden sowie strukturelle Ungleichheiten beeinflussten das Zugehörigkeitserleben maßgeblich.

Schlussfolgerung
Zugehörigkeit stellt eine sozial und institutionell gestaltbare Gesundheitsdeterminante dar. Maßnahmen der Gesundheitsförderung sollten strukturelle, soziale und organisationale Bedingungen in den Blick nehmen, die Zugehörigkeit stärken, etwa durch transparente Regeln, wertschätzende Kommunikation und inklusive Lernumgebungen.

Online verfügbar:
https://link.springer.com/content/pdf/10.1007/s11553-026-01294-z.pdf

Zitation:
Thiem, V. K., Kiessling, C. & Sülzenbrück, S. (2026). Zugehörigkeit und mentale Gesundheit im Studium: Eine qualitative Studie zu Studierenden mit Migrationshintergrund. Prävention und Gesundheitsförderung. https://doi.org/10.1007/s11553-026-01294-z

Kontakt:
Verena K. Thiem
Verena.Thiem(at)uni-wh.de


zurück zur Übersicht