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Isabel Ramos Lobato, Lara Hartig, Heike Hanhörster et al.

Was Ankunftsquartiere stark macht

Schwerpunktthemen: Integration, Lebenswelt, Prävention

Migration prägt den kommunalen Alltag und stellt Städte und Gemeinden vor neue Aufgaben. Zuwanderung betrifft längst nicht mehr nur große Städte oder „klassische“ innerstädtische Bereiche. Auch Regionen, die bislang wenig Erfahrung mit internationaler Migration hatten, werden zunehmend zu Ankunftsorten.

Das Projekt „Teilhabe in ‚neuen‘ Ankunftsquartieren stärken“, hat zwischen 2023 und 2026 deutschlandweit elf Kommunen begleitet und untersucht, wie Menschen, die neu in einem Quartier ankommen, Zugang zu gesellschaftlichen Ressourcen und Zusammenhalt finden können.

Die Publikation beleuchtet zentrale Erkenntnisse zu Teilhabe und Zusammenhalt in Ankunftsquartieren. Sie richtet sich an alle, die sich in Kommunen, Zivilgesellschaft, Verwaltung oder Forschung mit der Frage beschäftigen: „Wie gelingt Ankommen?“. Nach der Klärung zentraler Begriffe geht es um konkrete Spannungsfelder: um Wohnen und Diskriminierung, um Fluktuation und Informalität, um Zusammenleben im Quartier und um die Handlungsspielräume Zugewanderter. Der zweite Teil richtet den Blick nach vorn: Er zeigt Ansätze zur Stärkung von Teilhabe – von zugänglichen Infrastrukturen über Koproduktion und Monitoring bis hin zu flexiblen Systemen.

Online verfügbar:
https://www.ils-forschung.de/wissenstransfer/berichte-aus-der-forschung/?id=876

Zitation:

Ramos Lobato, I., Hartig, L., Hanhörster, H., Hans, N., Brill, H., Reimann, B., Strauss, W.-C., Burgold, J., Pätzold, R. & Neßler, M. (2026). Was Ankunftsquartiere stark macht. ILS - Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung gGmbH. https://doi.org/10.58122/jc9r-7766

Kontakt:
Isabel Ramos Lobato
isabel.ramos-lobato(at)ils-forschung.de 


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