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Bundesverband Psychosozialer Zentren. Versorgung nach Folter, Krieg und Flucht e. V.

Versorgungsbericht 2026: Fokus „Ländlicher Raum“

Schwerpunktthemen: Geflüchtete, Gesundheitsversorgung, Psychische Gesundheit

Eine neue Datenerhebung zeigt, wie groß die Lücke in der psychosozialen Versorgung geflüchteter Menschen bleibt: Die 51 Psychosozialen Zentren für Geflüchtete unterstützen zwar mit fast 33.000 Klientinnen und Klienten so viele Menschen wie nie zuvor – dennoch decken sie nur 3,6 Prozent des geschätzten Bedarfs. Die Wartezeit auf Therapieplätze stieg auf im Schnitt 7,4 Monate.

Der diesjährige Versorgungsbericht zeigt: Was in Städten bereits schwierig ist, wird auf dem Land oft unmöglich. Fehlende Therapieplätze, lange Anfahrtswege, unzureichender öffentlicher Nahverkehr und mangelnde spezialisierte Angebote erschweren den Zugang zu Hilfe erheblich. Hinzu kommen Sprachbarrieren und Diskriminierung im Gesundheitssystem. Digitale Angebote können wichtige Ergänzungen sein, persönliche Kontakte jedoch nicht ersetzen. Gerade für Menschen mit Traumafolgestörungen sind Vertrauen, Kontinuität und verlässliche Beziehungen zentrale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Behandlung.

Online verfügbar:
https://www.baff-zentren.org/wp-content/uploads/2026/06/BPSZ_VB2026_web.pdf

Zitation:
Bundesverband Psychosozialer Zentren. Versorgung nach Folter, Krieg und Flucht e. V. (Hrsg.) (2026).  Flucht & Gewalt. Psychosozialer Versorgungsbericht Deutschland 2026. Fokus: Ländlicher Raum. https://www.baff-zentren.org/wp-content/uploads/2026/06/BPSZ_VB2026_web.pdf

Kontakt:
Bundesverband Psychosozialer Zentren. Versorgung nach Folter, Krieg und Flucht e. V.
info(at)baff-zentren.org
Tel.: 030 31012463


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