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Houssam Hamade

Verflochtene Ordnungen

Wie Klassismus und Rassismus soziale Ungleichheit erzeugen und legitimieren

Schwerpunktthemen: Migrationshintergrund, Rassismus

Klassismus und Rassismus sind keine Randerscheinungen, sondern Grundbedingungen kapitalistischer Gesellschaften. Wer von „Leistung“ oder „Integration“ spricht, wiederholt oft unbewusst ihre Logik: Resultate ökonomischer Macht und sozialer Privilegien werden zu individuellem Verdienst umgedeutet. Rassismus und Klassismus erzeugen bei großen Teilen der Gesellschaft — und selbst bei vielen Betroffenen — die Wahrnehmung, dass Ungleichheit selbstverständlich und gerecht sei.

Teile der Gesellschaft erleben soziale Gerechtigkeit und Vielfalt nicht als Fortschritt, sondern als Bedrohung. Die Logik von Rassismus und Klassismus wirkt hier nicht nur stabilisierend, sondern mobilisierend: Sie liefert die kulturelle Legitimation für autoritäre Politik und die Wiederherstellung schon überwunden geglaubter Hierarchien.

Eine kritische Gesellschaftsanalyse muss beide Phänomene gemeinsam betrachten — nicht als getrennte Diskriminierungen, sondern als Teil derselben Ordnung. Nur so lässt sich verstehen, wie sie Ungleichheit nicht nur fortschreiben, sondern auch immer wieder neu in Bewegung setzen.

Online verfügbar:
https://www.ida-nrw.de/fileadmin/user_upload/ueberblick/Ueberblick_4_2025.pdf#page=4&zoom=100,0,0 

Zitation:
Hamade, H. (2025). Verflochtene Ordnungen: Wie Klassismus und Rassismus soziale Ungleichheit erzeugen und legitimieren. In Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit in NRW (IDA-NRW) (Hrsg.) Überblick - Politische Bildung und Jugendarbeit Im Schatten Rassistischer und Klassistischer Strukturen, 4/25  S. 187–204). https://www.ida-nrw.de/fileadmin/user_upload/ueberblick/Ueberblick_4_2025.pdf#page=4&zoom=100,0,0 

Kontakt:
Houssam Hamade
reden(at)houssamhamade.de

Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit in NRW (IDA-NRW)
Info(at)IDA-NRW.de
Tel: 0211 159255-5


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