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Ines Rivic

Transgenerationale Weitergabe von Traumata

Auswirkungen des Jugoslawienkriegs auf die Generation In-Between mit Fokus auf die Parentifizierung

Schwerpunktthemen: Forschung, Psychische Gesundheit, Trauma

Der Begriff der Transgenerationalität ist in den letzten Jahren immer weiter ins Zentrum der Gesprächsthemen unserer Gesellschaft gerückt. Der Grund hierfür könnte der zunehmende Abstand zu den Kriegsgeschehen und somit die Folge zur zunehmenden Bereitschaft der Traumabearbeitung sein. Traumata sind überwältigende Ereignisse, die eine Bedrohung für das Wohlergehen des Menschen darstellen, wodurch Kriege definitiv als Traumaereignisse zu verstehen sind. Die folgende Arbeit bezieht sich auf die Betrachtung der Auswirkungen des Jugoslawienkrieges auf die zweite Generation der Kriegsbetroffenen. Oftmals werden hierbei die Auswirkungen der verdrängten oder verleugneten traumatischen Erlebnisse der ersten Generation untersucht, was hier jedoch nicht im Fokus stehen soll. Stattdessen wird die komplexe Eltern-Kind-Beziehung, unter anderem durch das Phänomen der Parentifizierung, analysiert. Bei der Parentifizierung handelt es sich um die Übernahme elterlicher Pflichten seitens der Kinder, was oftmals bei geflüchteten ehemaligen Jugoslawinnen und Jugoslawen zu beobachten ist. Anhand der Durchführung von sieben leitfadengestützten Interviews mit Angehörigen der zweiten Generation, auch genannt „Generation In-Between“, sollen die Auswirkungen des Krieges auf die Nachkommen der Kriegsflüchtlinge erläutert werden.

Online verfügbar:
https://journals.sfu.ac.at/index.php/zfpfi/article/view/552/602

Zitation:
Rivic, I. (2026). Transgenerationale Weitergabe von Traumata. Auswirkungen des Jugoslawienkriegs auf die Generation In-Between mit Fokus auf die Parentifizierung. Zeitschrift für freie psychoanalytische Forschung und Individualpsychologie13(S6). https://journals.sfu.ac.at/index.php/zfpfi/article/view/552/602

Kontakt:
Ines Rivic
wien(at)sindelarcenter.at

 


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