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Beatrice Odierna

Soziale Grenzziehungen im Kontext von Flucht und Weiblichkeit

Eine ethnographische Studie zu Selbst- und Fremdzuschreibungen

Schwerpunktthemen: Flucht, Forschung, Frauengesundheit

Viele junge Frauen, die im Zuge des „langen Sommers der Migration“ und in den folgenden Jahren nach Deutschland gekommen sind, teilen die Erfahrung, auch lange Zeit nach ihrer Ankunft in verschiedenen Bereichen ihres Alltags noch als ‚geflüchtete Frauen‘ angesprochen und kategorisiert zu werden – obwohl sie selbst sich schon längst nicht mehr so bezeichnen und identifizieren. Dadurch entsteht eine mit der Zeit immer größer werdende Diskrepanz zwischen den Fremd- und Selbstpositionierungen von als geflüchtet adressierten jungen Frauen; gleichzeitig bilden an sie herangetragene Zuschreibungen immer auch einen Bezugspunkt ihrer Selbst-Verortung. Diese Dynamik steht im Fokus der vorliegenden Studie: Den Ausgangspunkt bildet die Frage, auf welche Art und Weise als geflüchtet adressierte junge Frauen im Alltag gesellschaftlich positioniert werden, wie sie sich damit in Bezug auf ihr Selbst-Bild auseinandersetzen und wie sie damit umgehen.

Online verfügbar:
https://library.oapen.org/bitstream/handle/20.500.12657/112403/9783966658805.pdf?sequence=1&isAllowed=y

Zitation:
Odierna, B. (2026). Soziale Grenzziehungen im Kontext von Flucht und Weiblichkeit. Eine ethnographische Studie zu Selbst- und Fremdzuschreibungen. Barbara Budrich Academic Press GmbH. https://doi.org/10.3224/96665115.

Kontakt:
Beatrice Odierna
Beatrice.Odierna(at)ethnologie.lmu.de


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