Schwerpunktthemen: Diskriminierung, Gesundheitsversorgung
Ein diskriminierungssensibler Umgang mit Patientinnen und Patienten erleichtert es allen Menschen, gesundheitliche Hilfe zu suchen. Dieser Leitfaden soll Wissen schaffen und Fragen aufwerfen. Er ermutigt Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiten, zu mehr Selbstreflexion und Austausch miteinander. So soll die medizinische und therapeutische Versorgung für alle langfristig verbessert werden. Neu erlangtes Wissen schafft auch ein besseres Miteinander zwischen Praktizierenden, gesundheitlichem Fachpersonal und Patientinnen und Patienten.
Der Leitfaden beginnt mit einer Einführung in das Thema Diskriminierung und gibt einen Überblick über die aktuelle Situation in Deutschland. Wer versteht, wie Diskriminierung wirkt, kann Muster und Strukturen besser erkennen – und dadurch gezielter handeln. Darauf aufbauend richtet sich der Blick auf den Praxisalltag in der Gesundheitsversorgung. Es geht darum, die eigenen Denk- und Handlungsmuster zu reflektieren und im jeweiligen Arbeitsfeld zu prüfen, was konkret getan werden kann, um sensibler und diskriminierungskritischer zu handeln.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Stärkung von Patientinnen und Patienten. Welche Rechte haben sie? Wie können Praktizierende unterstützend wirken? Und wo liegen die Grenzen individueller Verantwortung innerhalb eines Systems? Am Ende des Leitfadens finden sich konkrete Hinweise und Anlaufstellen.