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Tetyana Hoggan-Kloubert, Chad Hoggan

Migration und Ohnmacht

Intersektionale Perspektiven auf ukrainische Migrantinnen im Freiwilligendienst in Deutschland

Schwerpunktthemen: Ehrenamtliches Engagement, Empowerment, Ukraine

Der Beitrag untersucht ehrenamtliches Engagement ukrainischer geflüchteter Frauen als intersektional strukturierte Praxis von Lernen und Empowerment im Kontext von Fluchtmigration. Ausgehend von feministischen Machttheorien, intersektionalen Ansätzen und Konzepten informellen Lernens durch ehrenamtliches Engagement richtet die Studie den Blick auf Praktiken der Selbstermächtigung jenseits dominanter Vulnerabilitätsnarrative. Empirisch basiert der Beitrag auf teilnehmender Beobachtung sowie leitfadengestützten Interviews mit zwölf ukrainischen Frauen in Süddeutschland. Die Ergebnisse zeigen, dass freiwilliges Engagement als „Bewältigungsbrücke“ wirkt: Es fördert psychische Stabilisierung, soziale Verankerung, informelle Lernprozesse und Selbstwirksamkeit trotz fortbestehender struktureller Barrieren. Zugleich wird die Ambivalenz des Engagements sichtbar, das zwischen Empowerment und Überlastung pendelt.

Online verfügbar:
https://opus.bibliothek.uni-augsburg.de/opus4/frontdoor/deliver/index/docId/131085/file/131085.pdf

Zitation:
Hoggan-Kloubert, T. & Hoggan, C. (2026). Migration und Ohnmacht: intersektionale Perspektiven auf ukrainische Migrantinnen im Freiwilligendienst in Deutschland. Zeitschrift für Weiterbildungsforschung. https://doi.org/10.1007/s40955-026-00340-9

Kontakt:
Tetyana Hoggan-Kloubert
tetyana.kloubert(at)phil.uni-augsburg.de

Chad Hoggan
cdhoggan(at)ncsu.edu


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