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Navina Sarma, Mario Martín-Sánchez, Patrick Larscheid et al.

Masernausbruch im Ankunftszentrum für geflüchtete Menschen in Berlin-Tegel, März bis Juli 2024

Schwerpunktthemen: Geflüchtete, Impfen, Infektionserkrankungen

2024 kam es in einem Berliner Ankunftszentrum für mehrheitlich aus der Ukraine Geflüchtete zu einem Masernausbruch mit 52 Fällen. 31 % konnten mindestens eine Impfung nachweisen, 69 % waren ungeimpft. Während des Ausbruchszeitraums waren bei einer Fluktuation von bis zu 50 Personen pro Tag 6.921 Personen im Ankunftszentrum unter beengten Wohnbedingungen untergebracht (80 % mit Ukrainebezug, 20 % Asylsuchende). Der Immunitätsstatus der Personen mit Ukrainebezug wurde bei Aufnahme nicht überprüft und sie erhielten kein Impfangebot. Es konnten jedoch rasch wirksame Maßnahmen eingeleitet werden, wodurch der Ausbruch begrenzt blieb. Geflüchtete sollten, unabhängig von Herkunft oder Aufenthaltsstatus, Impfangebote unmittelbar nach Ankunft gemäß Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) erhalten. Zudem müssen Unterbringungsbedingungen geschaffen werden, in denen Menschen keinem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sind.

Online verfügbar:
https://edoc.rki.de/bitstream/handle/176904/13201/EB-5-2026_10-25646-13685.pdf?sequence=4&isAllowed=y

Zitation:
Sarma, N., Martín-Sánchez, M., Larscheid, P., Möller-Kutzki, M., Ruscher, C., Bitzegeio, J., Friedrich, N., Schmid, B., Herrmann, D., Skornia, M., Aktuna, G., Mankertz, A., Siffczyk, C., Wichmann, O., Rau, C. & Matysiak-Klose, D. (2026). Masernausbruch im Ankunftszentrum für geflüchtete Menschen in Berlin-Tegel, März bis Juli 2024. Epidemiologisches Bulletin, 5(6). doi10.25646/13685

Kontakt:
Namina Sarma
sarman(at)rki.de
 


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