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Juliane Gerth, Helena Herz, Jana Dreyer

Intimpartnergewalt im Kontext von Migration

Perspektiven auf gesellschaftliche, strukturelle und individuelle Einflussfaktoren

Schwerpunktthemen: Familie, Gewalt, Prävention

Intimpartnergewalt stellt ein enormes gesellschaftliches und gesundheitspolitisches Problem dar, dessen Ursachen und Erscheinungsformen vielfältig sind. In öffentlichen und politischen Debatten wird die Komplexität des Phänomens häufig auf spezifische Männlichkeitsbilder reduziert, die dann wiederum überproportional mit Personen aus anderen kulturellen Kontexten in Verbindung gebracht werden. Ziel des Beitrags ist es, auf Grundlage aktueller Forschungsergebnisse zu einem differenzierten Verständnis von Intimpartnergewalt im Kontext von Migration beizutragen und die Bedeutung eines multifaktoriellen Ansatzes hervorzuheben, der gesellschaftliche, strukturelle und individuelle Aspekte gleichermaßen berücksichtigt. Die Ergebnisse unterstreichen die Grenzen pauschalisierender Zuschreibungen und die Notwendigkeit individueller Präventions- und Interventionsstrategien.

Online verfügbar:
https://econtent.hogrefe.com/doi/full/10.1026/0939-9062/a000052

Zitation:
Gerth, J., Herz, H., & Dreyer, J. (2025). Intimpartnergewalt im Kontext von Migration: Perspektiven auf gesellschaftliche, strukturelle und individuelle Einflussfaktoren. Praxis Der Rechtspsychologie, 35(2), 172–189. https://doi.org/10.1026/0939-9062/a000052

Kontakt:
Dr. Juliane Gerth
juliane.gerth(at)ji.zh.ch


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