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David Schiefer & Hermann Siebel

Familiäre Fürsorge über Grenzen hinweg

Warum Sozial- und Familienpolitik in Deutschland auf den Prüfstand gehört

Schwerpunktthemen: Familie, Lebenswelt, Pflege

Von transnationalen Familienbeziehungen ist die Rede, wenn Familienmitglieder in unterschiedlichen Ländern wohnen. Eine Umfrage des DeZIM.panels zeigt: Solche Konstellationen sind heute ein fester Bestandteil des Familienlebens in Deutschland. Rund 40 % der Befragten haben Angehörige im Ausland, besonders häufig betrifft dies Menschen mit Einwanderungsgeschichte. Es leben also Millionen von Menschen in Deutschland, die familiäre Fürsorge bis hin zur Pflege über nationale Grenzen hinweg erbringen müssen. Transnationale Fürsorge wird dabei als belastender erlebt als die Fürsorge innerhalb Deutschlands. Gründe dafür sind größere räumliche Distanzen, höhere finanzielle Kosten sowie rechtliche Hürden, die fürsorgende Personen und deren Angehörige erfahren.

Somit gehört Sozial- und Familienpolitik in Deutschland auf den Prüfstand. Denn während Familienbeziehungen vielfach staatliche Grenzen überschreiten, adressieren Regelungen und Unterstützungsangebote für familiäre Fürsorge primär innerstaatliche Familien. Nicht zuletzt angesichts des demografischen Wandels und eines wachsenden Fachkräftebedarfs ist es notwendig, die gesetzlichen und institutionellen Rahmenbedingungen derart weiterzuentwickeln, dass sie die Lebensrealitäten von Menschen mit transnationalen Familienbeziehungen besser berücksichtigen. Dies stärkt soziale Gerechtigkeit und erhöht zugleich die Attraktivität Deutschlands für internationale Fach- und Arbeitskräfte.

Online verfügbar:
https://www.dezim-institut.de/publikationen/familiaere-fuersorge-ueber-grenzen-hinweg/

Zitation:
Schiefer, D. & Siebel, H. (2026). Familiäre Fürsorge über Grenzen hinweg: Warum Sozial- und Familienpolitik in Deutschland auf den Prüfstand gehört. Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) (Hrsg.), DeZIM Data.Insights 20. https://www.dezim-institut.de/fileadmin/user_upload/fis/publikation_pdf/FA-6491.pdf

Kontakt:
David Schiefer
schiefer(at)dezim-institut.de


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