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Jure Leko, Aleksandra Lewicki, Jannis Panagiotidis et al.

Diskriminierung von Menschen aus dem östlichen Europa

Das Jobcenter als Schnittstelle zwischen Arbeitsmarkt und Wohlfahrtsstaat

Schwerpunktthemen: Diskriminierung, Rassismus, Vorurteil

Das Thema Antislawismus wurde lange übersehen. Ein Grund dafür ist die Vorstellung, dass Rassismus Menschen mit blonden Haaren und blauen Augen nicht treffen könne – eine Annahme, die selbst in antirassistischen Kontexten noch weitverbreitet ist. Doch auch Menschen mit osteuropäischer Migrationsgeschichte erleben rassistische Zuschreibungen.

Diese Studie zeigt, dass Menschen mit osteuropäischer Migrationsbiografie auch im Umgang mit Jobcentern Benachteiligungen erleben. Diskriminierende Strukturen können Abläufe in Jobcentern nachhaltig prägen und den Zugang zu Arbeit und Sozialleistungen negativ beeinflussen. In der Studie werden dafür verschiedene Ursachen herausgearbeitet – individuelle Diskriminierungen, die von Mitarbeitenden der Jobcenter ausgehen, aber auch institutionelle Faktoren wie die oft schleppende Anerkennung von Berufsabschlüssen oder fehlende Kita-Plätze. Menschen aus dem östlichen Europa geraten nicht in prekäre Arbeit, weil sie nicht motiviert genug sind oder für Aufgaben im Niedriglohnsektor besonders geeignet wären. Die Studie zeigt, dass dafür oft rechtliche, arbeitsmarktbedingte und politische Rahmenbedingungen die Ursachen sind.

Online verfügbar:
https://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/Expertisen/studie_jobcenter.pdf?__blob=publicationFile&v=2

Zitation:
Leko, J., Lewicki, A., Panagiotidis, J. & Petersen, H.-C. (2025). Diskriminierung von Menschen aus dem östlichen Europa: Das Jobcenter als Schnittstelle zwischen Arbeitsmarkt und Wohlfahrtsstaat (Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Hrsg.). https://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/Expertisen/studie_jobcenter.pdf?__blob=publicationFile&v=2  

Kontakt:
Antidiskriminierungsstelle des Bundes
poststelle(at)ads.bund.de


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