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Céline Teney

Anwendung klassischer Migrationstheorien auf Fluchtmigration am Beispiel der vertriebenen Ukrainerinnen und Ukrainer in Berlin, Warschau und Budapest

Schwerpunktthemen: Flucht, Geflüchtete, Ukraine

In der Studie werden die Erzählungen von vertriebenen Ukrainerinnen und Ukrainern, die nach der russischen Invasion im Jahr 2022 nach Berlin, Budapest und Warschau geflohen sind, im Zusammenhang mit ihrer Fluchtentscheidung und ihren Präferenzen für das Zielland untersucht. Gestützt auf die neoklassische Migrationsökonomie, die neue Migrationsökonomie und die Netzwerktheorie werden die Interviews mit einem abduktiven Ansatz analysiert.

Die Studie zeigt, dass das wahrgenommene Maß an Handlungsfähigkeit zu Beginn der russischen Invasion eine wichtige Rolle für die Art der wahrgenommenen Push- und Pull-Faktoren spielt, die die Entscheidung der vertriebenen Ukrainerinnen und Ukrainer zur Flucht und die Präferenzen für das Zielland beeinflussen. Darüber hinaus unterscheiden sich soziale Kontakte, die die Entscheidung zu fliehen erleichtern, von sozialen Kontakten, die bei der Entwicklung von Zielortpräferenzen helfen: Erstere sind eher starke Bindungen wie Familienmitglieder, während letztere eher schwache Bindungen darstellen. Abschließend wird auf die Relevanz klassischer Migrationstheorien für das Verständnis von Migrationsentscheidungen vertriebener Migrantinnen und Migranten hingewiesen.

Die Studie liegt auf Englisch vor.

Online verfügbar:
https://link.springer.com/article/10.1007/s11577-025-01034-9

Zitation:
Teney, C. (2025). Applying Classical Migration Theories to Forced Displacement: The Case of Displaced Ukrainians in Berlin, Warsaw, and Budapest. KZfSS Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie. https://doi.org/10.1007/s11577-025-01034-9

Kontakt:
Céline Teney
celine.teney(at)fu-berlin.de
 


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