Gesundheitskompetenz ist eine zentrale Voraussetzung für gesundheitliche Chancengleichheit. Welche Rolle Kommunen dabei spielen können und sollten, vermittelt die Veranstaltung über praxisnahe Grundlagen der Organisationalen Gesundheitskompetenz (OGK) und sie zeigt auf, wie gesundheitskompetenzförderliche Strukturen und Prozesse in Kommunen und Organisationen entwickelt und nachhaltig verankert werden können.
Im ersten Teil der Veranstaltung werden zentrale Konzepte, aktuelle Erkenntnisse aus der Forschung sowie praxisorientierte Ansätze zur Förderung der Organisationalen Gesundheitskompetenz vorgestellt. Themen sind unter anderem verständliche Kommunikation, barrierefreie Gesundheitsinformationen, professionelle Gesundheitskompetenz sowie ein Überblick über Möglichkeiten und Ansätze, wie Gesundheitskompetenz in Lebenswelten gezielt unterstützt werden kann – zum Beispiel durch alltagsnahe Angebote in den verschiedenen Lebenswelten, digitale Tools oder gesundheits(kompetenz-)fördernde Strukturen im Sozialraum.
Im zweiten Teil der Fortbildung stehen Maßnahmen zur Förderung der Organisationalen Gesundheitskompetenz bei den Teilnehmenden sowie Bedarfe für die Entwicklung von gesundheitskompetenten Organisationen und Kommunen im Mittelpunkt. In interaktiven Arbeitsphasen analysieren die Teilnehmenden den aktuellen Stand in ihrer Kommune oder Organisation, diskutieren bestehende Herausforderungen und entwickeln gemeinsam konkrete Ideen für die Weiterentwicklung gesundheitskompetenter Strukturen und Angebote.
Die Fortbildung richtet sich an Mitarbeitende aus Kommunen, dem Öffentlichen Gesundheitsdienst, Trägern der Freien Wohlfahrtspflege und weiteren Interessierten, die Gesundheitskompetenz als Querschnittsaufgabe stärken und ihre Organisation bzw. Kommune gesundheitskompetenter gestalten möchten.