Resilienz ist das Thema der Stunde – auch im Gesundheitssystem. Denn die Belastungen kommen längst nicht mehr einzeln, sondern gleichzeitig: Personalmangel, demografischer Wandel, Klimafolgen und geopolitische Krisen wirken parallel auf die Versorgung. Entscheidend ist daher, ob das System unter diesen Bedingungen dauerhaft handlungsfähig bleibt.
Wie erreichen wir mehr Resilienz? Zu dieser Frage kamen beim Opinion-Leader-Meeting der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) Anfang des Jahres Akteurinnen und Akteure aus Medizin, Wissenschaft und Gesundheitswirtschaft zusammen. Der Austausch diente nicht nur der Analyse, sondern der Entwicklung konkreter Ansätze, die im System tatsächlich umsetzbar sind.
Die dort vorgestellten Ansätze finden sich nun gebündelt in einem Whitepaper. Es sammelt diese Perspektiven und übersetzt sie in zentrale Handlungsfelder – von einer besseren Koordination der Versorgung über eine verlässliche Krisenvorsorge bis hin zu besseren Rahmenbedingungen für Forschung und Datennutzung. Es versteht sich als Impuls für die gesundheitspolitische Diskussion und als Beitrag zu einem Gesundheitssystem, das auch unter veränderten Rahmenbedingungen stabil bleibt.