Webanalyse / Datenerfassung

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Mai Linh Nguyen, Laura Lechner & Peter Kriwy

Krebsvorsorge – nur wenn’s nicht weh tut?

Eine Analyse des subjektiven Unbehagens bei und die geplante Nutzung von Krebsfrüherkennungsuntersuchungen

Schwerpunktthemen: Gesundheitsverhalten, Krebs, Prävention

Hintergrund
Krebserkrankungen sind in Deutschland nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache. Infolge des demografischen Wandels nimmt die Bedeutung des Präventionsverhaltens diesbezüglich zu. Einerseits besteht ein breiter Konsens, dass die Krebsfrüherkennungsuntersuchung (KFU) ein sinnvolles Instrumentarium der Prävention bereitstellt, andererseits wird das bestehende Angebot an KFU nicht optimal nachgefragt.

Ziel
Es stellt sich die Frage, inwiefern Alter, Informationsverhalten, Geschlecht und das antizipierte subjektive Unbehagen (Empfindungsgrad) einer KFU das geplante Inanspruchnahmeverhalten beeinflussen und welche Aspekte bei der Weiterentwicklung von KFU zukünftig berücksichtigt werden sollten.

Methoden/Ergebnisse
Es wurden 216 Personen in Deutschland (Altersspanne 18–65 Jahre) über ein Access Panel per Zufall ausgewählt und online befragt (07/2023–09/2023). Zwischen Alter und geplantem Inanspruchnahmeverhalten besteht ein umgekehrt U‑förmiger Zusammenhang. Weiterhin konnte belegt werden, dass das Informationsverhalten positiv mit dem geplanten Inanspruchnahmeverhalten zusammenhängt. Die Interaktion mit Geschlecht und dem antizipierten subjektiven Unbehagen kann auf der Basis der Daten ebenfalls belegt werden. Demzufolge planen männliche Personen KFU eher in Anspruch zu nehmen, je weniger unangenehm diese eingeschätzt werden.

Online verfügbar:
https://www.springermedizin.de/krebsvorsorge-nur-wenn-s-nicht-weh-tut/52169086

Zitation:
Nguyen, M. L., Lechner, L. & Kriwy, P. (2026). Krebsvorsorge – nur wenn’s nicht weh tut? Prävention und Gesundheitsförderung. https://doi.org/10.1007/s11553-026-01307-x  

Kontakt:
Peter Kriwy
peter.kriwy(at)soziologie.tu-chemnitz.de


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