Am Nationalen Kinder- und Jugendgipfel können Jugendliche und junge Erwachsene von 14 bis 27 Jahren teilnehmen, aber auch Kinder von 6 bis 13 sind in eigenen, altersgerechten Angeboten dabei.
Mit gleich zwei Angeboten ist das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) gemeinsam mit dem neuen Jugendbeirat bei dem Austauschforum der Bundesregierung für bis zu 500 junge Menschen aus ganz Deutschland vertreten. In der Diskussionsrunde „Gesundheit im Dialog“ sind die Teilnehmenden eingeladen, sich auszutauschen zu den Fragen, was Gesundheit für den Einzelnen, für unser Zusammenleben und für die Gesellschaft bedeutet. Gemeinsam werden Ideen entwickelt, wie Gesundheit gestärkt werden kann – und welche Rolle dabei unterschiedliche Akteure spielen. Im Workshop „Geschlechterrollen und sexuelle Übergriffe“ setzen sich die Jugendlichen differenziert mit unterschiedlichen Geschlechterrollen und deren möglichen Zusammenhängen mit sexualisierter Gewalt auseinander. Im Mittelpunkt stehen dabei die komplexen Wechselwirkungen zwischen Geschlecht und Macht. Die Teilnehmenden diskutieren zusammen, inwiefern Geschlechterrollen dazu beitragen, dass Grenzverletzungen ermöglicht, normalisiert/verharmlost oder nicht benannt werden – aber auch, wie sie aktiv verändert werden können.
Der Gipfel ist im Koalitionsvertrag der Bundesregierung verankert. Ziel: Junge Menschen als Expertinnen und Experten der eigenen Lebenswelt kommen direkt mit Politik und Verwaltung ins Gespräch und schlagen Schwerpunkte für eine gute Kinder- und Jugendpolitik von morgen vor. In diesem Jahr findet der Gipfel vom 3. bis 5. Dezember 2026 in Bonn statt.