Das einheitliche digitale Ökosystem für den Öffentlichen Gesundheitsdienst EDÖ² verbindet und vernetzt zahlreiche Anwendungen und Funktionalitäten innerhalb des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) in einer Gesamtarchitektur.
Die länderübergreifende Kooperation wurde von Baden-Württemberg und Bayern initiiert. Im September 2026 ist Berlin beigetreten. Im Rahmen der Vereinbarung entwickeln und betreiben die drei Länder eine gemeinsame, modular aufgebaute Fachanwendungslandschaft für die Gesundheitsämter. Basis ist die Plattform „ÖGDigital“, die in Baden-Württemberg bereits flächendeckend im Einsatz ist und aktuell in Bayern ausgerollt wird. Ziel ist es, die vielfältigen Aufgaben des ÖGD künftig durch eine vernetzte, moderne und resilient ausgestaltete Fachanwendungslandschaft möglichst umfassend zu unterstützen und eine enge Zusammenarbeit mit Partnern innerhalb und außerhalb der Verwaltung zu ermöglichen.
Die Kooperation setzt damit eine zentrale Forderung des Paktes für den ÖGD um, den Bund und Länder 2021 beschlossen haben. Statt Insellösungen zu schaffen, entsteht so ein einheitliches digitales Ökosystem.
Das Projekt wird finanziert durch Mittel der Europäischen Union – NextGenerationEU sowie Landesmittel.