Ob zu Fuß, mit Rollstuhl, Rollator, Kinderwagen, Fahrrad, öffentlichem Nahverkehr oder Auto: Alle Menschen sollten sich sicher, selbstständig und gesund durch die Stadt bewegen können. Die aktuelle Situation der Berliner Mobilität zeigt jedoch, dass die Bedürfnisse vieler Menschen noch nicht ausreichend berücksichtigt werden.
Von April 2025 bis März 2026 untersuchten Forschende der Freien Universität Berlin und des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung, wie eine gesunde und gerechte Mobilität für alle Menschen in Berlin gestaltet werden kann. An der Citizen-Science-Studie beteiligten sich mehr als 200 Berlinerinnen und Berliner. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert.
Die Studie vereint vielfältige Perspektiven und Erfahrungen zur Alltagsmobilität. Dazu gehören Menschen, die Rollstühle oder Gehhilfen nutzen, unterschiedliche Hörstatus haben, sehbehindert sind, mit chronischen Erkrankungen leben, mit kleinen Kindern unterwegs sind, aufgrund ihrer Migrationsgeschichte Benachteiligungen erfahren oder in anderer Weise in ihrer Mobilität eingeschränkt werden. Basierend auf den Ergebnissen wurden Forderungen an Berliner Akteurinnen und Akteure im Bereich Mobilität.